Geschichte:
Das Renault-Autohaus Anders im Herzen von Dresden präsentiert sich seit der Sanierung in Verbindung mit dem Um-und Neubau in einem adretten Erscheinungsbild. Der traditionsreiche Familienbetrieb ist bekannt für seinen guten Service und genießt bei Kunden wegen der guten Arbeit und der fast familiären Atmosphäre einen hervorragenden Ruf.

 

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In den über fünfundsiebzig Jahren seines Bestehens erlebte der Betrieb wechselvolle Zeiten.
Mit dem Renault-Händlervertrag begann 1990 ein neues Kapitel der Firmengeschichte.

 

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Schnell wurde deutlich, daß die baulichen Bedingungen den Erwartungen des wachsenden Kundenkreises nicht mehr genügen können.

Autohauschefin Grit Anders: "Wir entschlossen uns darum zu einer ersten Erweiterungsbaumaßnahme, die jedoch keine spürbare Verbesserung der beengten Raumverhältnisse brachte.

Ein Standortwechsel kam für uns nie in Frage, also dachten wir an Neu-, Um- und Ausbau." Es begann ein zähes, vier Jahre andauerndes Ringen mit den Baubehörden. Dann gab es endlich grünes Licht für eine standortgerechte Lösung. "Eine Kombination aus Sanierungs-, Neu- und Umbaumaßnahme", so beschreibt Bauherrin Grit Anders die Ausgangs-situation.

 

autohaus front 1998
 

Auf den Standort zugeschnitten:
Die Baumaßnahme wurde in nur fünf Monaten umgesetzt. Das Konzept aus Sanierung, Um- und Neubau entwickelte das Generalbauunternehmen Voss + Graue aus dem westfälischen Coesfeld. Für die sachgerechte Bauausführung sorgte die Voss + Graue-Niederlassung in Dresden. "Da die Bausubstanz des vorhandenen Betriebsgebäudes noch in gutem Zustand war, rieten die Planer zu einer Kombination aus Bestehendem und Neuem.

Lichtblicke:
"Helle, freundliche Räume und viel Glas bis in die Werkstatt verleihen dem Betrieb eine angenehme Atmosphäre. Für uns war die vorgelegte Konzeption auch unter Kostenaspekten überzeugend", schildert Ullrich Anders die Beratungsgespräche. Der Entwurf sah vor, dem Altbau einen neuen Werkstattkomplex mit Teilelager sowie die Ausstellung anzugliedern. Das 2.250 Quadratmeter große Grundstück bot zudem genügend Raum, um die Servicefunktionen Erst-Diagnose und Fahrzeugannahme einzurichten. Dabei wurde der Diagnosebereich der Werkstatt und die Annahme dem Präsentationsbereich logisch zugeordnet. Der im Kern sanierte und modernisierte Altbau nimmt die Funktionen Gebäudetechnik, Öllager, Verwaltung, Meister- und Verkaufsberaterbüros auf. Diese Raumanordnung gewährleistet, dass die für Werkstatt und Ausstellung eingeplanten Flächen ausschließlich ihren Kernfunktionen vorbehalten bleiben. Die Ausstellung wurde -gewissermaßen als rechter Seitenflügel- vor dem Altbau angeordnet, dessen ehemalige Außenmauer zum Teil durchbrochen und durch Glastrennwände ersetzt wurde. Auf diese Weise entstand eine räumliche wie optische Verbindung zwischen dem Chef- bzw. Beraterbüro und der Präsentationsfläche. "Die Möglichkeit, mit dem Kunden sofort Blickkontakt aufnehmen zu können, war uns wichtig.

Denn Vertrauen bilden, zuhören und entschieden helfen sind Qualitätsmerkmale unserer Kundenberatung.
"Wer zu uns kommt, soll spüren, dass Verkaufen hier mehr ist als Ware gegen Geld zu tauschen", so Ullrich Anders. Und das Konzept war erfolgreich, denn Großkunden, wie die Deutsche Post, zählten bald zum Kundenstamm.

 

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Persönliche Note:
Die persönliche Atmosphäre sollte sich auch auf den Neubau übertragen. Eine aufwendige, aber seelenlose Industriearchitektur kam daher nicht in Frage - auch nicht mit Blick auf die geforderte schlüssige Einbindung der neuen Betriebsteile in den Altbestand und die Standortumgebung.

 

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In Abstimmung mit dem Bauherren entwickelte Voss+Graue für den Präsentationsbereich ein passendes Gestaltungskonzept. Orientiert an der Gebäudehöhe des Altbaus, entstand eine Neuwagenausstellung mit einer Gasbeton-Attika und großformatigen Fensterflächen, die einen hohen Tageslichtanteil in den Showroom lassen. Die freundlich-heitere Raumwirkung unterstützen ein heller Fußbodenbelag sowie eine weiße Deckengestaltung mit versenkten Halogenleuchten. Mit 130 Quadratmetern ist die Ausstellungsfläche so konzipiert, dass bis zu fünf Neuwagenmodelle - rundum begehbar - präsentiert werden können. Zugleich bleibt genügend Raum, um die Fläche mit verschiedenen Einrichtungselementen im Stil des Hauses zu gestalten. Grit Anders:"Unsere Ausstellung sollte nicht nur einen Grundriß haben, sondern auch eine persönliche Handschrift erkennen lassen, die sie prägt, gemäß unseres Slogan: "Anders als andere"". Der Dresdner Renault-Händler unterscheidet sich auch hinsichtlich des Funktionskonzepts von vielen anderen Kfz-Betrieben. Der Erhalt des Altbaus und die Angliederung der neuen Betriebsteile machten eine Abkehr vom klassischen Dreipunktsystem der Autohausbauplanung -Ausstellung, Werkstatt, Direktannahme als Schnittstelle zwischen dem Verkaufs- und Servicebereich - notwendig. Um dennoch das kundenorientierte Prinzip der kurzen Wege und übersichtlichen Betriebsstruktur zu verwirklichen, entschieden sich die Bauherren für den Vorschlag der Planer, dem Ausstellungskomplex die Direktannahme und dem Werkstatttrakt die Kfz-Erst-Diagnose anzugliedern. "Dadurch haben wir den Vorteil, dass die Servicekunden je nach Bedarf zwei unmittelbare Anlaufstellen vorfinden. Das verkürzt Wartezeiten und erhöht die Kundenzufriedenheit. Das bauliche Funktionskonzept hat also auch zur Verbesserung unserer Servicequalität beigetragen", so Ullrich Anders.
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